Wer Bestellungen über eine eigene Website abwickelt, stärkt den direkten Kontakt zu Gästen und behält die Kontrolle über Speisekarte, Preise und Abläufe. Für Restaurants, Pizzerien, Lieferdienste und Take-aways in Österreich und der Schweiz bietet EasyOrder dafür einen eigenen Bestell- und Reservierungskanal.

Restaurant unabhängig von Lieferando: Ausgangslage klären
Wenn Sie Ihr Restaurant unabhängig von Lieferando aufbauen wollen, beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme Ihrer Bestellwege und sehen Sie sich ein eigenes Online-Bestellsystem für Restaurants in der Schweiz an. Prüfen Sie, welche Bestellungen über Plattformen, telefonisch, vor Ort oder bereits über Ihre eigene Website eingehen. Notieren Sie ausserdem, welche Informationen Ihr Team für die Annahme und Bearbeitung benötigt.
Betrachten Sie dabei nicht nur die Kosten pro Bestellung. Wichtig sind auch die Kontrolle über Ihre Speisekarte, die Erreichbarkeit für Stammgäste und ein klarer Ablauf zwischen Bestellung, Küche, Abholung oder Lieferung. Ein direkter Kanal sollte zu Ihrem Restaurantalltag passen und für Gäste leicht verständlich sein.
Direkte Bestellungen über die eigene Restaurant-Website
EasyOrder stellt einen Bestell-Webshop auf der eigenen Website oder einer Subdomain Ihres Restaurants bereit. Die Website trägt den Namen und die Speisekarte Ihres Betriebs und ist suchmaschinenfreundlich aufgebaut. Gäste können dort zur Lieferung oder Abholung bestellen, einen Mindestbestellwert sehen und die angezeigte Lieferzeit berücksichtigen.
Sie können Kategorien, Fotos, Suchfunktion, Öffnungszeiten und Sonderöffnungszeiten für Ihre Speisekarte pflegen. Vorbestellungen sind möglich. Für einzelne Bestellungen lässt sich eine Lieferzeit von 30, 40 oder 50 Minuten auswählen. Stammgäste können die 1-Klick-Bestellung nutzen; eine Bestellung als Gast ohne Kundenkonto ist ebenfalls vorgesehen.
Der Premium Plan kostet 249 Euro pro Monat. Dazu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr, deren Höhe Sie direkt erfragen können. Der monatliche Preis ist unabhängig von der Zahl der Bestellungen. Damit lässt sich die laufende Kalkulation anders planen als bei einer Lieferplattform, die laut Anbieterangaben 12 bis 15 Prozent je Bestellung berechnet.
Bestellablauf, Speisekarte und Preise selbst steuern
Ein eigener Bestellkanal lohnt sich nur, wenn die Informationen aktuell sind. Legen Sie deshalb klare Kategorien an, halten Sie Verfügbarkeiten und Öffnungszeiten auf dem neuesten Stand und prüfen Sie die Anzeige von Lieferzeit und Mindestbestellwert. Für den Gast sollte erkennbar sein, ob eine Bestellung zur Abholung, zur Lieferung oder als Vorbestellung gedacht ist.
Ein Beispiel aus dem Restaurantalltag: Wenn die Küche am Sonntag früher schliesst, sollte diese Sonderöffnungszeit im Bestell-Webshop sichtbar sein. Ändert sich ein Belag oder eine Beilage, aktualisieren Sie die Speisekarte an der Stelle, an der Gäste bestellen. So arbeiten Website und täglicher Betrieb mit denselben Informationen.
EasyOrder enthält ausserdem eine Restaurant-App für den Bestellprozess. Bestellungen können über EasyOrderDesk, ein Windows-Programm für den Restaurant-PC, angenommen und am PC-Drucker ausgegeben werden. Das Bestell-Terminal von EasyOrder läuft auf einem Sunmi V2 mit eingebautem Bondrucker und ist für die Bestellannahme im Restaurant vorgesehen. Bestellungen und Reservierungen kommen dort in Echtzeit mit Ton an. Automatische Annahme und automatischer Druck beim Bestätigen können eingestellt werden.
Reservierungen in den eigenen Ablauf integrieren
Wenn Ihr Restaurant Reservierungen annimmt, sollte dieser Vorgang nicht neben dem Bestellprozess stehen. EasyOrder bietet ein Reservierungstool mit Bestätigung für den Gast und Ausdruck für den Tresen. Dadurch erhält Ihr Team eine klare Information zur Reservierung und kann sie in den laufenden Betrieb einordnen.
Legen Sie intern fest, wer Reservierungen prüft, wann der Ausdruck kontrolliert wird und wie Änderungen weitergegeben werden. Gerade bei einem wechselnden Team hilft ein fester Ablauf: Anfrage prüfen, Reservierung bestätigen, Information am Tresen bereitstellen und bei Bedarf die Sitzplatzplanung ergänzen. Diese organisatorischen Schritte bleiben Aufgabe des Restaurants, unabhängig davon, über welchen Kanal die Anfrage eingeht.
Auch am Bestell-Terminal lassen sich Speisekarte, Sonderöffnungszeiten und Berichte aufrufen. Die grosse Schrift kann die Bedienung im Restaurant erleichtern. Welche Informationen Ihr Team tatsächlich nutzt, hängt von Ihrem Arbeitsablauf und der Grösse Ihres Betriebs ab.
Telefonbestellungen mit Anrufererkennung bearbeiten
Nicht jeder Gast bestellt online. Für Restaurants mit vielen telefonischen Bestellungen kann die Anrufererkennung CallPilot den PC-Arbeitsplatz ergänzen. Wenn das Telefon klingelt, zeigt der PC sofort den Namen, die letzte Lieferadresse und die letzten Bestellungen des Anrufers, sofern diese Informationen bereits im System vorhanden sind. Das Telefon klingelt dabei normal; CallPilot nimmt den Anruf nicht an.
Telefonisch aufgenommene Bestellungen tragen keine Kommission und werden am PC-Bondrucker ausgegeben. CallPilot läuft als Dienst auf dem Windows-PC, startet beim Hochfahren und meldet Ausfälle während der Öffnungszeiten. Alte Anrufdaten werden täglich automatisch gelöscht; die Aufbewahrung lässt sich einstellen.
Die Funktion arbeitet mit einer FRITZ!Box über den Anrufmonitor. Bei einer Swisscom Internet-Box wird eine lokale Nebenstelle über SIP verwendet und vor Ort geprüft. Stimmen Sie vor der Nutzung ab, welcher Anschluss im Restaurant vorhanden ist und an welchem PC der Dienst laufen soll.
Den Wechsel im Restaurantalltag verankern
Ein direkter Bestellkanal funktioniert am besten, wenn Ihr Team ihn in den täglichen Ablauf einbindet. Hinterlegen Sie den Link zur eigenen Website auf Ihren bestehenden Kommunikationsflächen, weisen Sie Stammgäste bei passenden Kontakten darauf hin und halten Sie die Speisekarte konsistent. Für Lieferung und Abholung sollten Zuständigkeiten, Öffnungszeiten und Liefergebiete intern eindeutig sein.
Planen Sie ausserdem, wer Bestellungen bestätigt, wer den Ausdruck kontrolliert und wer bei Rückfragen erreichbar ist. Am Anfang kann es sinnvoll sein, den Ablauf mit einer internen Testbestellung und einer Testreservierung zu prüfen. Kontrollieren Sie dabei Speisekarte, Lieferzeit, Ausdruck und Benachrichtigung am vorgesehenen Arbeitsplatz.
EasyOrder richtet sich an Restaurants, Pizzerien, Lieferdienste und Take-aways in Österreich und der Schweiz. Zur Verfügung stehen Hotlines in beiden Ländern. Wenn Sie prüfen möchten, welcher Bestell- und Reservierungsablauf zu Ihrem Betrieb passt, können Sie die Anforderungen Ihres Restaurants direkt mit EasyOrder besprechen.

Häufige Fragen
Was bedeutet es, ein Restaurant unabhängig von Lieferando zu betreiben?
Sie wickeln Bestellungen und Reservierungen über die eigene Website Ihres Restaurants ab. Gäste, Daten und Preise bleiben dabei beim Restaurant, während Sie den Bestellablauf selbst organisieren.
Was kostet EasyOrder?
Der Premium Plan kostet 249 Euro pro Monat. Zusätzlich fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr an. Der monatliche Preis ist unabhängig von der Zahl der Bestellungen.
Kann ich über EasyOrder Lieferung und Abholung anbieten?
Ja. Der Bestell-Webshop auf Ihrer eigenen Website unterstützt Lieferung und Abholung. Sie können ausserdem Mindestbestellwert, Öffnungszeiten, Vorbestellungen und eine Lieferzeit von 30, 40 oder 50 Minuten hinterlegen.
Wie unterstützt EasyOrder Telefonbestellungen?
Mit CallPilot zeigt der PC bei einem eingehenden Anruf, sofern vorhanden, den Namen, die letzte Lieferadresse und die letzten Bestellungen des Anrufers. Telefonisch aufgenommene Bestellungen werden am PC-Bondrucker ausgegeben und tragen keine Kommission.
Weiterlesen
Passende Ratgeber
- Lieferando-Alternative: das eigene Bestellsystem
- Lieferando-Provision sparen: die Rechnung
- EasyOrder und Lieferando im Vergleich
