Eine digitale Speisekarte erleichtert die Pflege von Gerichten, Preisen und Öffnungszeiten. Mit einer klaren Struktur und einem passenden Bestellsystem schaffen Sie eine verlässliche Grundlage für Restaurant, Take-away und Liefergeschäft.

Speisekarte digitalisieren: Ziel und Umfang festlegen
Wenn Sie Ihre Speisekarte digitalisieren, entscheiden Sie zuerst, welche Aufgabe die digitale Karte im Betrieb übernehmen soll. Digitales Bestellsystem für Restaurants in Österreich und der Schweiz kann sie informieren, Bestellungen annehmen oder beide Aufgaben verbinden.
Ein einfaches Dokument eignet sich für reine Information. Wenn Gäste direkt bestellen, eine Abholung auswählen oder eine Lieferung anfragen sollen, benötigen Sie eine Lösung mit passenden Bestellabläufen. Legen Sie deshalb vorab fest, welche Leistungen Ihr Restaurant tatsächlich anbieten möchte.
Schritt 1: Inhalte der Speisekarte ordnen
Beginnen Sie nicht mit der Technik, sondern mit Ihren Inhalten. Erstellen Sie eine vollständige Liste mit Kategorien, Gerichtsnamen, kurzen Beschreibungen, Preisen und verfügbaren Varianten. Prüfen Sie ausserdem, ob Öffnungszeiten, Liefergebiete, Mindestbestellwert und Lieferzeiten klar formuliert sind.
Halten Sie Beschreibungen verständlich und vermeiden Sie unnötige Fachbegriffe. Fotos sollten das Gericht realistisch zeigen und regelmässig geprüft werden. Tagesangebote und saisonale Gerichte gehören in einen eigenen Pflegeablauf, damit veraltete Einträge nicht dauerhaft sichtbar bleiben.
Vor der Veröffentlichung sollten Sie alle Angaben intern kontrollieren. Stimmen Schreibweise, Preise und Verfügbarkeit? Sind wichtige Hinweise für Gäste verständlich? Eine strukturierte Liste erleichtert spätere Änderungen und verhindert widersprüchliche Angaben in verschiedenen Kanälen.
Schritt 2: Die passende Lösung auswählen
Überlegen Sie, ob Ihre digitale Karte nur anzeigen oder auch Bestellungen und Reservierungen verwalten soll. Achten Sie auf die Bedienung im Alltag, die Darstellung auf mobilen Geräten und darauf, wie Bestellungen im Restaurant ankommen. Entscheidend ist nicht die längste Funktionsliste, sondern ein Ablauf, der zu Ihrem Team passt.
EasyOrder bietet Restaurants in Österreich und der Schweiz eine eigene Website oder Subdomain mit der Marke des Restaurants. Der Bestell-Webshop kann Speisekarten mit Fotos, Kategorien und Suche abbilden sowie Lieferung, Abholung, Mindestbestellwert, Lieferzeiten und Öffnungszeiten anzeigen. Bestellungen sind auch ohne Kundenkonto möglich; Stammgäste können eine 1-Klick-Bestellung nutzen.
Zum Angebot gehören ausserdem Vorbestellungen und ein Reservierungstool mit Bestätigung für den Gast sowie Ausdruck für den Tresen. Der Premium Plan kostet 249 Euro pro Monat, unabhängig von der Anzahl der Bestellungen. Zusätzlich fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr an.
Schritt 3: Digitale Speisekarte einrichten und testen
Legen Sie zuerst die Kategorien an und ergänzen Sie danach die einzelnen Gerichte. Hinterlegen Sie Preise, Fotos, Öffnungszeiten und Bestelloptionen sorgfältig. Prüfen Sie jede Ansicht auf dem Smartphone und am Computer. Besonders wichtig sind gut lesbare Texte, eindeutige Schaltflächen und eine klare Auswahl zwischen Lieferung und Abholung.
Führen Sie vor dem Start eine vollständige Testbestellung durch. Kontrollieren Sie, ob die Bestellung am richtigen Ort eingeht, ob die Angaben verständlich sind und ob der Ausdruck funktioniert. Beim EasyOrder-Bestell-Terminal können Bestellungen und Reservierungen im Restaurant mit Ton eingehen. Automatische Annahme und automatischer Druck lassen sich einstellen.
Alternativ nimmt EasyOrderDesk Bestellungen auf einem Windows-Programm am Restaurant-PC an und druckt sie über den PC-Drucker aus. Legen Sie zusätzlich einen manuellen Ablauf für Störungen fest, damit Ihr Team Bestellungen auch dann zuverlässig weiterbearbeiten kann.
Die digitale Speisekarte im Alltag aktuell halten
Die Veröffentlichung ist nur der Anfang. Bestimmen Sie eine verantwortliche Person für Preise, Verfügbarkeit, Öffnungszeiten und saisonale Änderungen. Nach jeder Änderung sollte jemand kontrollieren, ob die Darstellung für Gäste und der interne Bestellablauf weiterhin stimmen.
Entfernen Sie ausverkaufte Gerichte zeitnah und kennzeichnen Sie Änderungen an Lieferzeiten oder Mindestbestellwert eindeutig. Wenn Ihr Restaurant Sonderöffnungszeiten hat, pflegen Sie diese vor Feiertagen und besonderen Anlässen. So vermeiden Sie Bestellungen zu Zeiten, in denen die Küche geschlossen ist.
Besprechen Sie die digitale Karte regelmässig im Team. Mitarbeitende erkennen oft zuerst, wenn eine Beschreibung unklar ist oder eine Variante im Bestellablauf fehlt. Kurze, feste Prüfungen helfen dabei, Fehler früh zu entdecken und die Karte verlässlich zu halten.
Die Einführung für Gäste und Mitarbeitende vorbereiten
Informieren Sie Ihr Team über Kategorien, Bestellabläufe und Zuständigkeiten. Alle Mitarbeitenden sollten wissen, wo neue Bestellungen erscheinen, wie Reservierungen bestätigt werden und wer Änderungen an der Speisekarte einträgt. Eine kurze interne Anleitung reicht oft aus, wenn sie die wichtigsten Alltagssituationen abdeckt.
Machen Sie Gästen die neue Karte leicht zugänglich, etwa über Ihre Restaurant-Website und eine klare Ansprache im Lokal. Erklären Sie, ob Bestellung, Abholung, Lieferung oder Reservierung möglich ist. Beobachten Sie in den ersten Tagen, an welchen Stellen Fragen entstehen, und verbessern Sie genau diese Inhalte.

Häufige Fragen
Wie viel kostet EasyOrder?
Der Premium Plan kostet 249 Euro pro Monat, unabhängig von der Zahl der Bestellungen. Dazu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr, deren Höhe vom jeweiligen Auftrag abhängt.
Kann eine digitale Speisekarte auch Bestellungen annehmen?
Ja, wenn Sie eine Lösung mit Bestellfunktion wählen. EasyOrder unterstützt Bestellung, Lieferung, Abholung, Vorbestellungen und die Auswahl einer Lieferzeit von 30, 40 oder 50 Minuten.
Brauchen Gäste ein Kundenkonto?
Bei EasyOrder können Gäste auch ohne Kundenkonto bestellen. Für Stammgäste steht zusätzlich eine 1-Klick-Bestellung zur Verfügung.
Was sollte ich bei einer Störung vorbereiten?
Legen Sie einen manuellen Ablauf fest und bestimmen Sie, wer Bestellungen entgegennimmt. Prüfen Sie ausserdem regelmässig die Erreichbarkeit der zuständigen Geräte und die Funktion des Druckers.
