Ein eigenes Bestellsystem kann Restaurants dabei unterstützen, Bestellungen und Reservierungen über die eigene Website zu organisieren. Entscheidend sind ein klarer Bestellablauf, passende Funktionen für den Betrieb und eine Lösung, die zu Ihrem Alltag passt.

Was ist ein Restaurant Bestellsystem?
Ein Restaurant Bestellsystem bündelt digitale Bestellungen und ausgewählte Abläufe auf der eigenen Website des Restaurants. Wenn Sie die Grundlagen eines solchen Systems vertiefen möchten, finden Sie hier ein Online-Bestellsystem für Restaurant in der Schweiz.
Für Restaurants, Pizzerien, Lieferdienste und Take-aways sind vor allem Lieferung, Abholung und Vorbestellungen relevant. Eine gute Lösung sollte die Speisekarte übersichtlich darstellen, Öffnungszeiten anzeigen und die Lieferzeit pro Bestellung abbilden.
Achten Sie bei der Auswahl darauf, welche Aufgaben das System in Ihrem Betrieb tatsächlich übernimmt. Prüfen Sie den Bestellprozess aus Sicht der Gäste und die Annahme neuer Bestellungen aus Sicht Ihres Teams. So erkennen Sie früh, ob die Abläufe verständlich sind.
Warum die eigene Website wichtig ist
Bei einem eigenen Bestellsystem laufen Bestellungen über die Website oder Subdomain des Restaurants statt über eine Lieferplattform. Gäste, Daten und Preise bleiben dabei beim Restaurant. Die Website trägt den Namen und die Speisekarte Ihres Betriebs und ist suchmaschinenfreundlich.
Grosse Lieferplattformen berechnen je nach Anbieter und Vertrag 12 bis 15 Prozent pro Bestellung. Deshalb lohnt sich ein nüchterner Vergleich zwischen laufenden Plattformprovisionen und einem festen Systempreis.
Ein eigenes System ersetzt nicht Ihre tägliche Kommunikation mit Gästen. Informieren Sie regelmässige Gäste über die Bestelladresse, halten Sie die Speisekarte aktuell und prüfen Sie, ob Liefer- und Abholzeiten im Betrieb zuverlässig eingehalten werden.
Welche Funktionen sollte ein Restaurant Bestellsystem bieten?
Beginnen Sie mit der digitalen Speisekarte. Fotos, Kategorien, Suche, Öffnungszeiten, Mindestbestellwert und eine Lieferzeit-Anzeige geben Gästen die nötige Orientierung. Lieferung und Abholung sollten klar getrennt auswählbar sein.
Vorbestellungen und die Auswahl einer Lieferzeit können die Planung erleichtern. Bei EasyOrder sind Lieferzeiten von 30, 40 oder 50 Minuten auswählbar. Stammgäste können eine 1-Klick-Bestellung nutzen; Bestellungen sind auch ohne Kundenkonto möglich.
Reservierungen gehören in vielen Betrieben ebenfalls zum Tagesgeschäft. EasyOrder bietet Reservierungen mit Bestätigung für den Gast und Ausdruck für den Tresen. Weitere Produktdetails finden Sie unter EasyOrder Funktionen.
Bestellungen im Restaurant zuverlässig annehmen
Die digitale Bestellung muss im Restaurant schnell und eindeutig ankommen. Das Bestell-Terminal von EasyOrder läuft als eigene App auf einem Sunmi V2 mit eingebautem Bondrucker. Bestellungen und Reservierungen treffen in Echtzeit mit Ton ein; automatische Annahme und automatischer Druck beim Bestätigen lassen sich einstellen.
Am Gerät können Sie die Speisekarte, Sonder-Öffnungszeiten und Berichte aufrufen. Die grosse Schrift ist für die Bedienung im laufenden Betrieb ausgelegt. Alternativ nimmt EasyOrderDesk Bestellungen auf einem Windows-PC an und druckt sie über den PC-Drucker.
Für telefonische Bestellungen kann die Anrufererkennung CallPilot Name, letzte Lieferadresse und letzte Bestellungen eines Anrufers am PC anzeigen. Das Telefon klingelt dabei normal weiter. Die Funktion läuft als Dienst auf dem Windows-PC und kann Ausfälle während der Öffnungszeiten melden.
Kosten und Auswahlkriterien vergleichen
Der Premium Plan von EasyOrder kostet 249 Euro pro Monat. Hinzu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr, deren Höhe Sie vor dem Abschluss klären sollten. Der monatliche Fixpreis ist unabhängig von der Zahl der Bestellungen.
Für einen konkreten Vergleich können Sie mit 300 Bestellungen zu jeweils 32,50 Euro rechnen. Das entspricht 9.750 Euro Monatsumsatz. Bei 12 Prozent Provision wären 1.170 Euro fällig, bei 15 Prozent 1.462,50 Euro. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Anbieter und Vertrag ab.
Prüfen Sie neben dem Preis die Verfügbarkeit, den Support und die Bedienung.Fragen Sie ausserdem, wie Speisekarte, Sonder-Öffnungszeiten und Bestellannahme in Ihren bestehenden Ablauf passen. Weitere Angaben finden Sie auf der EasyOrder Preisseite.
So führen Sie das System im Betrieb ein
Digitalisieren Sie zuerst Ihre aktuelle Speisekarte. Ordnen Sie Gerichte in verständliche Kategorien ein, ergänzen Sie Fotos und prüfen Sie Preise, Öffnungszeiten, Lieferzeiten und Mindestbestellwert. Testen Sie danach eine Bestellung für Lieferung, Abholung und Vorbestellung.
Legen Sie fest, wer neue Bestellungen annimmt, wer Rückfragen beantwortet und wer Ausdrucke im Restaurant kontrolliert. Schulen Sie alle Mitarbeitenden anhand echter Abläufe und prüfen Sie regelmässig, ob Sonder-Öffnungszeiten und verfügbare Gerichte korrekt angezeigt werden.
EasyOrder verbindet eine eigene Website mit der Marke des Restaurants, einer Restaurant-App für den Bestellprozess und Werkzeugen für Bestellungen und Reservierungen. Ob diese Kombination zu Ihrem Betrieb passt, entscheiden Sie anhand Ihres Teams, Ihrer Bestellwege und der gewünschten Kontrolle über den Ablauf.

Häufige Fragen
Was kostet EasyOrder?
Der Premium Plan kostet 249 Euro pro Monat. Zusätzlich fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr an. Deren Höhe sollten Sie vor dem Abschluss erfragen.
Können Gäste ohne Kundenkonto bestellen?
Ja. Bestellungen sind auch als Gast ohne Kundenkonto möglich. Stammgäste können zusätzlich eine 1-Klick-Bestellung nutzen.
Unterstützt EasyOrder Lieferung und Abholung?
Ja. Der Bestell-Webshop unterstützt Lieferung und Abholung. Auch Vorbestellungen sowie eine wählbare Lieferzeit von 30, 40 oder 50 Minuten sind vorgesehen.
Was macht die Anrufererkennung?
CallPilot zeigt bei einem eingehenden Anruf am Windows-PC den Namen, die letzte Lieferadresse und die letzten Bestellungen des Anrufers, sofern diese Daten bereits vorhanden sind. Das Telefon klingelt normal weiter.
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