Social-Media-Marketing für Ihr Restaurant
Ihre Gerichte, Ihr Team und Ihr Restaurant liefern Stoff für Instagram und Facebook. Damit daraus hilfreiche Beiträge werden, brauchen Sie aktuelle Informationen, echtes Bildmaterial und einen machbaren Ablauf. Hier erfahren Sie, wie Sie Inhalte vorbereiten und Gäste von einem guten Eindruck zum passenden nächsten Schritt führen.

Was soll ein Beitrag für Ihren Betrieb erreichen?
Ein Foto kann auf ein neues Gericht aufmerksam machen, die Mittagskarte erklären oder einen Besuch im Restaurant anregen. Wählen Sie pro Inhalt einen Anlass und einen nächsten Schritt. Wer das Mittagsmenü sieht, möchte wissen, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten es angeboten wird. Ein Hinweis auf Abholung braucht einen verständlichen Weg zur Bestellung.
Definieren Sie auch, wen Sie ansprechen: Gäste aus der Nachbarschaft, Menschen in der Mittagspause oder Stammgäste, die Ihre saisonale Karte noch nicht kennen. Verwenden Sie Bezeichnungen, die diese Gäste verstehen. In Österreich und der Schweiz können unterschiedliche Begriffe für Gerichte üblich sein; übernehmen Sie die Sprache Ihrer eigenen Karte, statt Ihr Angebot künstlich umzuformulieren.
Echte Restaurantfotos vorbereiten
Fotografieren Sie Gerichte so, wie Gäste sie erhalten: mit dem tatsächlichen Teller, der üblichen Portion und den Beilagen aus Ihrer Karte. Ruhiges Licht und ein aufgeräumter Hintergrund helfen, das Essen erkennbar zu zeigen. Planen Sie Aufnahmen in einem Moment, in dem sie die Abläufe in Küche und Service nicht behindern. Ergänzen Sie bei Bedarf Details vom Gastraum oder von der Zubereitung.
Notieren Sie zu jedem Bild den Namen des Gerichts und wann es verfügbar ist. So lässt sich später vermeiden, dass ein saisonales Foto eine nicht mehr aktuelle Auswahl bewirbt. Prüfen Sie vor der Veröffentlichung, ob Bildrechte und die Zustimmung abgebildeter Personen geklärt sind. Gäste oder Mitarbeitende sollen erkennen können, wofür ein Foto verwendet wird.
Beiträge und Stories nach Inhalt auswählen
Ein Beitrag eignet sich für Inhalte, die auch später verständlich bleiben: ein Gericht aus Ihrer regulären Karte, ein Blick in den Gastraum oder eine Erklärung des Abholablaufs. Eine Story kann eine aktuelle Situation zeigen, etwa die Vorbereitung des Tagesmenüs oder ein kurzfristig verfügbares Special. Nennen Sie dabei Datum oder Anlass so deutlich, dass niemand ein altes Angebot mit dem heutigen verwechselt.
Beschreiben Sie das Gericht konkret und ergänzen Sie die Information, die zur Entscheidung fehlt. Eine einfache Formulierung wie «Unsere Mittagskarte gilt von Montag bis Freitag während der Küchenöffnungszeiten» ist nur passend, wenn das in Ihrem Betrieb wirklich zutrifft. Verwenden Sie solche Muster als Ausgangspunkt und ersetzen Sie sie durch Ihre tatsächlichen Angaben.
Einen Redaktionsplan aus dem Restaurantalltag bilden
Sammeln Sie Themen dort, wo sie ohnehin entstehen: bei Kartenwechseln, saisonalen Zutaten, der Mittagsplanung und häufigen Gästefragen. Ordnen Sie jedem Thema Bildmaterial, Textinformationen, gewünschte Veröffentlichung und eine zuständige Person zu. Ein kleiner Plan, den Ihr Team zuverlässig bedienen kann, hilft mehr als eine hohe Zahl geplanter Beiträge ohne aktuelle Inhalte.
Legen Sie einen Zeitpunkt für die Abstimmung fest und benennen Sie jemanden für kurzfristige Änderungen. Wird ein Gericht ausverkauft, ändert sich ein Ruhetag oder fällt ein Angebot aus, muss diese Information die betreuende Person erreichen. Die Erstellung und Betreuung von Posts und Stories durch EasyOrder wird nach Umfang vereinbart; Bildmaterial, Freigaben und Veröffentlichung gehören in diese Absprache.
Vom Profil zur Karte und zur Bestellung führen
Kontrollieren Sie die wesentlichen Profilangaben und den hinterlegten Website-Link. Gäste sollten ohne Rätsel zur aktuellen Karte oder zum vorgesehenen Bestellweg gelangen. Prüfen Sie den Weg auf einem Smartphone und erklären Sie bei Bedarf im Beitrag, wo die Informationen zu finden sind. Ein schönes Foto verliert seinen Nutzen, wenn der anschließende Link auf eine veraltete Seite führt.
Eine Restaurant-Website mit Bestellfunktion bietet einen gemeinsamen Anlaufpunkt. Ein Linkklick ist noch keine abgeschlossene Bestellung. Halten Sie für Abholung, Lieferung und Tischanfragen fest, welche Zielseite passt, statt alle Gäste unabhängig vom Inhalt an dieselbe unübersichtliche Stelle zu schicken.
Rückmeldungen nutzen und Ergebnisse einordnen
Achten Sie auf Fragen in Kommentaren und Nachrichten: Ist die Abholzeit unklar, fehlen Angaben zum Standort oder suchen Gäste nach der aktuellen Karte? Solche Rückmeldungen zeigen konkrete Informationslücken. Vereinbaren Sie im Team, wer antwortet und wie mit einer Bestellanfrage in einer Nachricht umgegangen wird. Eine Nachricht sollte nicht als bestätigte Bestellung gelten, solange Ihr Betrieb sie nicht entsprechend bearbeitet hat.
Verfügbare Aufrufe, Interaktionen und Linkklicks geben Hinweise darauf, welche Inhalte Interesse wecken. Sie beweisen allein keinen zusätzlichen Umsatz. Ergänzen Sie diese Daten mit tatsächlich bekannten Anfragen und Rückmeldungen im Restaurant. Wenn Ihr Ziel die Auffindbarkeit bei lokalen Suchen ist, prüfen Sie ergänzend Suchmaschinenoptimierung für Restaurants.
Social Media mit EasyOrder passend vereinbaren
Bringen Sie Ihre aktuelle Speisekarte, vorhandene Restaurantfotos und die Links zu Ihren Profilen mit. Wir besprechen, welche Inhalte und Kanäle passen, wer Material liefert und wie Sie Texte und Bilder freigeben. Stimmen Sie auch ab, wer Kommentare und Nachrichten betreut. So werden aus allgemeinen Marketingwünschen klare Aufgaben für Ihren Betrieb und die vereinbarte Unterstützung.
Der Überblick zu Marketing für Restaurants hilft bei der Priorität. Möchten Sie zusätzlich ein Angebot mit bezahlten Suchanzeigen bewerben, erläutert Google Ads für Restaurants die nötigen Entscheidungen. Kampagnen und Werbebudgets werden gesondert vereinbart. Über Social Media für Ihr Restaurant besprechen klären wir den passenden Umfang.